Sri Lanka & Bangladesh - zwei Perlen Asiens

Sri Lanka und Bangladesh waren schlicht der Hammer! Obwohl die beiden Länder nur gerade zwei Flugstunden trennt, könnten sie gegensätzlicher nicht sein.

Nach meiner heftigen Grippe konnte ich mit einigen Tagen Verspätung doch noch abreisen. Ich war aber sehr geschwächt und als ich im Zug zum Flughafen sass, kam nicht so richtige Freude auf... das sollte sich bald ändern!

 

Sri Lanka

Gemüsehändler im Süden Sri Lankas

An Sri Lanka hatte ich ehrlich gesagt keine grossen Erwartungen. Ich sollte mich täuschen.
Auf meiner Reise beschränkte ich mich auf's Hochland und den einen oder anderen Abstecher. Sri Lanka ist zum Bereisen ein absolutes "easy-peace" Land. Vergleichbar mit Thailand für Reiseanfänger.
Freundliche, zurückhaltende Menschen und eine wunderbare Landschaft mit einem angenehmen Klima zeichnen dieses Land aus.
Für meinen ersten Besuch habe ich mehr oder weniger das Touriprogramm gemacht: Nach meiner Grippe genau das Richtige. Sich von Ort zu Ort treiben lassen und die wichtigsten Sehenswürdigkeiten besichtigen.
Unterkünfte haben tendenziell ein höheres Preisniveau als z.B. in Thailand - dafür sind Bus- und Zugreisen spottbillig.
Glück hatte ich in Colombo: Einen Tag nach meiner Ankuft fand das farbenfrohe Esara Pehareha Festival statt.
In einigen Regionen hat sich eine Backpacker-Kultur mit der entsprechenden Infrastruktur entwickelt: Ella ist ein idealer Ort in den Bergen, um die Seele baumeln zu lassen.


In der Diaschau einige Impressionen meiner Reise.

Bangladesh - "The Rocket"

Koloniales Flair auf einem 90-jährigen Raddampfer

Der Raddampfer "Lepcha" auch "The Rocket" genannt, wartet im Hafen von Dhaka auf die Abfahrt.

Weitere Infos unter dem Register "Reiseshows" -> The Rocket (Bangladesh)

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Bahrain - Sri Lanka - Bangladesh - Indien

Meine nächste Reise im Februar-April führt von Bahrain nach Sri Lanka, Bangladesh und Indien.

Den Norden Indiens hatte ich vor fünf Jahren schon bereist. Sri Lanka und vor allem Bangladesh sind seit Jahren auf meinem Radar.
Der Zeitpunkt sollte passen: Im Süden noch nicht drückend heiss und feucht und der Norden ist nicht mehr klirrend kalt. Man vergisst immer wieder die Tatsache, dass Indien auf der Nordhalbkugel liegt und somit ebenfalls den Winter kennt - vor allem im nördlichen Teil.
In Delhi und Varanasi hatte ich nachts ganz schön gefroren!
Bahrain "sammle" ich ein, da ich ein günstiges Flugticket mit Stopover in Bahrain gefunden habe.
Die Karte mit meiner Reiseplanung gestalte ich jeweils mit der Software MapCreator 3.

Grippe-bedingtes Update

Das Reisegepäck liegt eigentlich bereit

Eine Grippe hat mich in die Knie gezwungen: Ich werde die Abreise verschieben müssen. Flüge über Bahrain sind storniert.
Um nicht Zeit zu verlieren, werde ich dann direkt von Zürich nach Colombo, Sri Lanka fliegen.
Bei der Billig-Airline flypegasus könnte ich problemlos online das Ticket ZRH-BAH stornieren - gegen eine Gebühr versteht sich.
Bei Sri Lanka war das online leider nicht möglich. So musste ich den Support irgendwo in der Pampas anrufen. Der Mitarbeiter sprach noch lausigeres Englisch als ich. Schliesslich verstand er doch noch die beiden Begriffe Cancel und Refund.
Bin ja gespannt, ob in den nächsten zwei Wochen tatsächlich ein Refund auf meiner Kreditkarte eingeht - gleiches gilt auf für flypegasus.

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Alles Gute im neuen Jahr!

In diesem Sinne wünsche ich allen ein "reisefreudiges" und erfolgreiches neues Jahr!

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Frühlingsgefühle in Berlin

Wohlfühl-Fotografie mit der Panasonic Lumix GX8

Anlässlich einer DNX Konferenz besuchte ich im Frühling 2016 wieder einmal Berlin (DNX = digitale Nomaden). Dieser Weekend-Trip war auch gleich ein kleines Jubiläum: Der 10. Besuch in Berlin. Ich liebe diese Stadt.
Bei jedem Besuch bin ich gespannt, wie sich Berlin wieder neu erfunden hat. Obwohl faktisch bankrott, wird seit zwei Jahrzehnten ununterbrochen an der "Hauptstadt Europas" gewerkelt. Offensichtlich hat die Berliner Regierung die Lizenz zum Geld drucken...
Anyway.

Das Frühlingswetter war einfach bombastisch und so verliess ich die Konferenz nach dem 4. Redner. Der Entscheid fiel mir leicht: Muffiger Altbau-Konferenzraum oder Sonne tanken.
Da ich mir einige Wochen zuvor die MFT-Kamera Panasonic Lumix GX8 gekauft hatte, war jetzt der ideale Zeitpunkt gekommen, um die Kamera ausgiebig zu testen.
Normalerweise schleppe ich eine ganze DSLR Ausrüstung mit mir mit - umso mehr entdeckte ich das völlig neue Fotogefühl, mit einer leichten und kompakten Kamera auf Streife zu gehen.

Neben den üblichen Verdächtigen wie Reichstag, Brandenburger Tor, Siegessäule etc. fokussierte ich meinen Blick auf Frühlingsmotive, Schnappschüsse und ungewohnte Blickwinkel.

Kuppel des Reichstages. Immer wieder ein Besuch wert. Ausnahmsweise iPhone-Pic mit der Pano-Funktion.

Infos zur Besichtigung

 

Brandenburger Tor im Morgenlicht. Grundsätzlich lohnt es sich früh morgens unterwegs zu sein: a) ist das Licht besser und b) sind noch kaum Touris unterwegs!

Infos zum Brandenburger Tor

Als Schweizer ist ein Besuch bei der Botschaft schon fast ein Muss - wenn es auch nur von aussen ist. Keine Botschaft der Welt hat einen so prominenten Platz wie die Schweiz: Direkt neben dem Kanzleramt.
Sozusagen Auge in Auge zur Mutti.

Holocaust Mahnmal für die ermordeten Juden Europas.

Infos zum Holocaust Denkmal

Ampelmann oben im Kontrast zur "Ampel-Subkultur" in der Nähe der East Side Gallery.

Detail vom "Global Stone Project" im Tiergarten.

Infos

Farbenexplosion des Frühlings. Ich bin immer wieder erstaunt, wie grün diese Stadt ist. Gepflegte Parkanlage hüben wie drüben.

Fotografisches Triptychon... ;-)

Schnappschüsse rund um die East Side Gallery.

Infos zur East Side Gallery

Füsse durchlüften und Selfie im Regierungsviertel.


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Mit dem Reisevirus angesteckt

Herzlich Willkommen zu meinem Reise- und Fotoblog


Schon als Teenager erkundete ich mit meinem Töffli (Mofa) die nähere und weitere Umgebung. Von Natur aus neugierig, nahm und nimmt es mich bis heute Wunder, was sich hinter der nächsten Kurve versteckt.
In den 80er Jahren bereiste  ich Europa mit dem Interrail Abo von Nord nach Süd (vom Nordkapp bis Portugal) und von Ost nach West (von der Bretagne bis Istanbul).
Zwei Fahrradtouren ergänzten die verschiedenen Interrail Trips. In guter Erinnerung ist die Velotour nach London - gerade mal in einem Alter von 15 Jahren...
1991 folgte die erste grosse Weltreise, die unter anderem nach Neuseeland, Indonesien, Thailand und China führte: Es war die klassische "Banana Pancake" Route in Asien.
Ich war definitiv mit dem Reisevirus infisziert!

Ich kam aber auch völlig krank wieder nach Hause: Abgesehen von den üblichen Magen-Darm-Problemen, gaben mir zwei Typhus Erkrankungen in Sumatra (Indonesien) und Guilin (China) den Rest.
Dies sollte mich jedoch nicht davon abhalten, mich schon bald an die Planung der nächsten Reise zu wagen: Mit der Transsib von Moskau nach Peking; dort sollte ich jedoch nie ankommen... dazu später mehr...

Rückblick und Ausblick als Backpacker


Mit diesem Blog möchte ich einerseits Aktuelles zu meinen Reisen posten, aber auch immer wieder kleine Erlebnisse aus längst vergangenen Reisen zum Besten geben.
Reisen und Fotografieren sind für mich wie Zwillinge: Besser kann man zwei Hobbys gar nicht kombinieren.
Tipps, Tricks und Tests zur (Reise-) Fotografie ergänzen diese Page.
Mit einem kritischen Aussenblick hinterfrage ich das Phänomen der "Backpacker", die ja für sich in Anspruch nehmen, die "richtigen" Reisenden zu sein...

 



Infizierend

China, Dali, 1991


Meine erste Weltreise führte 1991 unter anderem nach China.
Damals fand das Reisen noch ohne Internet und Smartphone statt. Informationsquellen waren einzig der Lonely Planet und die News von anderen Backpackern.
Dieses "Buschtelefon" stirbt leider je länger je mehr aus. Im Gemeinschaftsraum starren die meisten apathisch auf ihr Handy...

Faszinierend

Chile, Altiplano, 2009


Mit 40 Jahren fand bei mir eine Zäsur statt. Langsam konnte ich es mir finanziell leisten, auch teurere Reisen zu unternehmen: Die Antarktis stand auf dem Programm. Anschliessend bereiste ich Chile, Bolivien und Peru.
Eine Zäsur brachte auch die Wahl der Unterkunft: Nächtigte ich normalerweise in Dorms (Mehrbettzimmer), zog ich nun ein Einzelzimmer vor: Vom Backpacker zum Flashpacker.

Imponierend

Äthiopien, Vulkan Erta Ale, 2015


Meine Faszination für den Vulkanismus ist ungebrochen: Wer einmal einen Vulkanausbruch miterlebt oder nachts neben einem Lavastrom gestanden hat, wird süchtig danach, diesen "Kick" zu wiederholen.


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