Privatkurs: Fotos & Videos verkaufen (Stockfotografie)

Privatkurs im Fotoatelier von D. Jakob. click-foto.ch

  • Du möchtest deine (Reise-) Fotos vermarkten und damit einen Teil deiner Reisekosten refinanzieren?
  • Du bist Fotograf oder Amateurfotograf und möchtest dir unbedingt das Wissen zur Stockfotografie aneignen und deine Bilder weltweit zum Kauf anbieten?
  • Aber leider sind aktuell keine Workshops geplant?

Dann ist ein Privatkurs zur Stockfotografie die Alternative für dich!

Bei dir zuhause oder in deinem Fotoatelier werde ich mit dir Punkt für Punkt alle notwendigen Schritte für einen erfolgreichen Einstieg in die Stockfotografie durcharbeiten.

Vorteile eines Privatkurses

  • Du bestimmst den Kurstermin; egal ob unter der Woche oder am Wochenende
  • Je nach Wissensstand kannst du den für dich passenden Privatkurs wählen
  • Navigation bei Agenturen, Uploadprozess etc. können wir direkt an deinem privaten Computer anschauen
  • Ich kann zu 100% auf deine Fragen eingehen
  • Der Privatkurs dauert einen halben Tag (ideal, wenn du eine volle Agenda hast)
  • Für den Pauschalpreis kannst du noch eine weitere Person mitnehmen - somit halbieren sich die Kosten für dich.

Leistungen & Schulungsablauf

  • Für den Pauschalpreis erhälst du das gleiche Wissen wie in meinem Tagesworkshop
  • Im Kurs werde ich dir unzählige Tipps&Tricks zur Stockfotografie vermitteln, die du in keinem Buch nachlesen kannst.
  • Die Schulung findet am Ort deiner Wahl statt
  • Du erhälst die kompletten Schulungsunterlagen zur Stockfotografie
  • Pauschalpreis beinhaltet eine Schulung von ca. 3.5 bis 4 Stunden Dauer
  • Anfahrt von meinem Wohnort (St. Erhard bei Sursee LU) ist in einem Umkreis von einer halben Stunde Autofahrt inbegriffen. Kosten für weiter entfernte Schulungsorte nach Absprache.

Das ganze Kursprogramm mit der Anmeldeseite ist unter folgendem Link ersichtlich.


Hallo Fredy

 

 

 

Vielen lieben Dank für den super Workshop. Ich konnte sehr viel über die Stockfotografie lernen und hätte niemals so viele Kenntnisse ohne deinen Kurs erhalten. Beeindruckt von deinem Fachwissen war der Tag für mich sehr gelungen und hat mich enorm weiter gebracht. Und nun heisst es für mich üben, üben, üben =)

 

 

 

D. Jakob BE, click-foto.ch

(Privatkurs vom 7.  April 2018)


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Myanmar 2018 - ein kritischer Rückblick

Shwedagon Pagode 2018 in Yangon, Myanmar
Shwedagon Pagode 2018 in Yangon, Myanmar

Nach 2006 kehrte ich im Januar 2018 nach Myanmar zurück. Mich hat es fast aus den Socken gehauen, wie schnell sich dieses Land verändert - leider nicht nur zum Guten.

War es 2006 noch ein richtiges Abenteuer, Myanmar zu besuchen, steht heutzutage auf der Hauptroute Yangon-Bagan-Mandalay-Inle Lake sämtliche touristische Infrastruktur bereit.

2006 gab es keine Geldautomaten. Man musste sämtliches Bargeld mitnehmen. Ging einem das Geld aus, hatte man ein echtes Problem. Bargeld konnte man auf der Bank zu einem grottenschlechten Wechselkurs wechseln. Auf dem Schwarzmarkt kriegte man aber das sechs- bis siebenfache. Dollars waren gesucht, um damit westliche Konsumgüter kaufen zu können. Dazu musste man sich abends bei der Sule Pagode in Yangon herumschleichen. Relativ schnell wurde man von einem Geldwechsler angesprochen.

Bei schummrigem Licht in einer Seitengasse wechselten die Dollars ihren Besitzer.

Und die Dollars mussten makellos aussehen, sonst wurden sie nicht angenommen.

 

Internet funktionierte sehr schlecht und mindesten fünfmal täglich hatte man einen Stromausfall.

 

Heutzutage steht fast an jeder Ecke ein ATM, sogar in der Shwedagon Pagode in Yangon stehen welche in den Eingangsbereichen. Jeder läuft mit einem Handy rum – meist sogar aktuelle Modelle.

Trishaws sind in den Städten leider gänzlich verschwunden. Vereinzelt sieht man sie noch rostend am Strassenrand rumstehen.

Auch fällt auf, dass zumindest in den Städten etliche Teenager den westlichen Kleiderstil übernommen haben. Zerschlissene skinny Jeans, T-shirt und Kapuzenpullover. Der schicke Longyi (Wickelrock) den die Männer tragen, sieht man in den Städten immer seltener.

 

Den Burmesen erlebte ich immer noch als ausgesprochen freundlich und zuvorkommend. Auf einer Reise ist das für mich immer schon die halbe Miete - sich willkommen zu fühlen.

Bauer ausserhalb von Bagan, der sich nach der Arbeit im einem Bambus-Liegestuhl ausruht.

In Bagan erlebte ich damals einen ganz magischen Moment. Mit dem Hühnerbus kam ich morgens um 5 Uhr an. Völlig gerädert von der langen Fahrt aus Yangon. Der Busfahrer setzte mich vor de Shwezigon Pagode ab. Kein Mensch war weit und breit zu sehen.

Orientierungslos lief ich eine Strasse runter, bis mir ein Ochsenkarren entgegenkam. Irgendwie konnte ich mich verständlich machen, dass ich ein Hotel suchte.

Der Bauer bat mich, auf dem Karren Platz zu nehmen und im Schritttempo fuhren wir aus Bagan heraus direkt in den Sonnenaufgang hinein. Ausserhalb lud er mich dann beim einem uralten Hotel ab.

Diese Fahrt mit dem Ochsenkarren war wie eine Zeitreise für mich. Wir konnten uns nicht verständigen – aber irgendwie passt es für beide.

Magisch, wie der dunkle Himmel langsam der Morgenröte wich und die Nebelschwaden im Pagodenfeld zu leuchten begannen.

Von mir aus, hätte diese Fahrt nie enden können.

Pagodenfeld von Bagan beim Sonnenaufgang - nach wie vor ein magischer Anblick!

Mit einer Kutsche erkundete ich am nächsten Tag das Pagodenfeld von Bagan. Den ganzen Tag sah man kaum andere Touristen. Die Pagoden hatte man für sich ganz alleine.

 

Bagan hatte damals eine ganz besondere Ausstrahlung.

Heute ist das Pagodenfeld mit Touris geflutet. Ganz schlimm sind aus meiner Sicht die Cars, die Heerscharen von Gruppentouris vor den Pagoden rausspülen.

 

Wobei ich mir natürlich bewusst bin, dass auch ich ein Tourist bin…

Vorbei ist es tagsüber mit der Magie und der Ruhe in den Tempeln. Glück hat, wer nicht von einem Selfie Stick abgeschossen wird…


Bagan 2006 - ein Traum! Allein war ich mit diesem Kutscher einen Tag lang auf dem Pagodenfeld unterwegs. Ein halbes Dutzend Backpacker verirrten sich damals nach Bagan.

Die gleiche Pagode 2018 - ein touristischer Super-GAU: Massentourismus bis einem schlecht wird.


Dennoch war 2018 ich vier Tage in Bagan unterwegs. In den etwas weiter entfernten Tempeln trifft man glücklicherweise nur noch wenige Touris an.

Was ich dafür wirklich genossen habe, ist, dass man überall E-Roller mieten kann. Mit einer Batterieladung kann man gut ausgedehnte Erkundungstouren unternehmen. Der Saft reicht entweder einmal um das Pagodenfeld herum oder zweimal die Strecke Nyaung-U old Bagan hin und zurück.
Die Batterianzeige im Blick zu behalten schadet nicht - abends sieht man immer mal wieder Touris, die ihre E-Roller heimschieben müssen - auch mir ging 4km vor meiner Unterkunft der Strom aus. Ein Burmese schob mich mit seinem Töff dann nach Hause - auch das ist Myanmar!

Meine Unterkunft hatte ich in Nyaung-U. Dieser Ort bietet mittlerweile sämtliche touristische Infrastruktur an. Vor allem abends kann man gemütlich in einem der unzähligen Restaurants preiswert und gut speisen.

2016 erschütterte ein schweres Erdbeben Bagan. Es entstanden grosse Schäden. Vor allem die Stupas der grossen Tempel sind immer noch eingerüstet. Viele kleine Tempel sind wegen Einsturzgefahr geschlossen. Es wird wohl noch Jahre dauern, bis alle Schäden behoben sind.
Aber es wird fleissig renoviert - wie die beide unteren Vergleichsbilder des Ananda Tempels zeigen.

Ananda Tempel 2018

Ananda Tempel 2006


2018 zur Tockenzeit am Ufer des Irrawaddy Flusses in old Bagan. Hier geht das Leben immer noch gemächlich seinen Lauf.

2006 zur Regenzeit am Ufer des Irrawaddy Fluss.


Ich habe mich mit meinen Ausführungen vor allem auf Bagan beschränkt. Es ist klar, jedes Land entwickelt sich weiter und will am "modernen Leben" teilhaben und sich ein Stück vom Kuchen des Wohlstandes abschneiden.
Es kann nicht sein, dass ein Land in seiner Entwicklung stehen bleibt und zu einem Museum wird. Und den Tourismus auf ein erträgliches Mass zu begrenzen, ist kaum möglich. Ich wohne in Luzern und kann ein Lied davon singen: Im Sommer wird die Stadt von Asiaten geflutet.
Aber eben, als Backpacker wurde ich bisher überall auf der Welt willkommen geheissen und habe auch zum Massentourismus beigetragen.

Jetzt gilt es Gegenrecht zu halten; sei es in der Schweiz, in Myanmar oder sonst wo auf der Welt.

Fazit - ist Myanmar immer noch eine Reise wert?

Ja klar, absolut!
Auch wenn ich mich eher kritisch geäussert habe, ist Myanmar immer noch ein prächtiges Reiseland.
Die Menschen sind ausgesprochen freundlich mit der typisch asiatischen Zurückhaltung. Und wer von Tempeln und Stupas nicht genug  bekommen kann, fühlt sich in Myanmar im Paradies.
Die touristische Infrastruktur wird rasant vorangetrieben: Ausbau des Strassennetzes, komfortable Reisebusse, steigende Anzahl Unterkünfte aller Preiskategorien inkl. Wifi usw. Und sind wir ehrlich: Hühnerbusse habe ich zur Genüge erlebt - auf dieses "Abenteuer" kann ich mittlerweile nun wirklich verzichten.
Das Preisniveau ist allerdings deutlich höher als z.B. in Thailand. Vor allem die Unterkünfte sind - gemessen an der erbrachten Leistung - eher überteuert.
Wer allerdings die touristischen Trampelpfade auf der Route Yangon-Bagan-Inle See-Mandalay verlässt, kann immer noch sehr viel Ursprüngliches entdecken. Beispielsweise Mrauk U, das Bergland im Norden und selbst der Ngapali Strand im Süden von Yangon gilt immer noch als "Geheimtipp".

Pagoden leuchten im Morgenlicht von Bagan

Bauern treiben in Bagan ihr Vieh durch die trockene Landschaft zu einem Wassertümpel.


Meine Bilder und Videos zu Myanmar können bei folgenden Fotoagenturen gekauft werden:

 

https://www.fotoneo.ch/fotos-videos-kaufen/

 

Im Suchfeld der jeweiligen Agentur den Begriff "Myanmar" eingeben.
Mein Myanmar Portfolio wird laufend ergänzt.


13.04.2018

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Myanmar 2006 - vor dem grossen "Hype"

Shwezigon Pagode in Bagan
Shwezigon Pagode in Bagan

Im vorhergehenden Blogbeitrag habe ich kurz über meine bevorstehende Reise nach Malaysia und Myanmar berichtet. Nach dem Schreiben der Zeilen packte mich die Lust, in meinem Fotoarchiv zu wühlen. 2006 bereiste ich Myanmar mit einer analogen Spiegelreflexkamera sowie einer kleinen Digitalkamera mit "sagenhaften" 5 Mpix Auflösung.
Beim Betrachten der Pix schwelgte ich in Erinnerungen an eine grossartige Reise. Doch seht selbst...

2006 bereiste ich wieder einmal Südostasien. Damals standen Laos, Kambodscha und Myanmar auf dem Programm. Von den drei Ländern war Myanmar der Überflieger.
In Vang Vieng (Laos) herrschten schon Partyzustände schlimmer als auf gewissen thailändischen Inseln... und der Eintrittspreis in die Tempelanlage von Angkor Wat riss ein riesiges Loch in meine Reisekasse.
Myanmar kam also gerade richtig.
Auf dieser Reise benutze ich zum letzten Mal ein Spiegelreflexkamera mit Diafilm. Statt eines Reservegehäuses nahm ich zum ersten Mal eine kleine Canon Digitalkamera mit. Sie war quasi mein Backup.
(Bildbeschrieb beim Anklicken der Pix).

 

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Malaysia - Thailand - Myanmar

Meine nächste Reise im Dezember 2017 und Januar 2018 geht nach Malaysia und Myanmar. Thailand wird nur gestreift.
Myanmar bereiste ich 2006 noch vor dem aktuellen Hype - ich bin gespannt, ob das Land in Anbetracht der Touristenmassen seine Ursprünglichkeit  bewahren konnte.

Malaysia ist seit fast 20 Jahren auf meiner bucket list; nie hat es zeitlich oder von der Reiseplanung her geklappt. Da im Dezember der Nordostmonsum weht, beschränke ich mich auf den westlichen Teil der Halbinsel, die im Regenschatten liegt. Ost-Malaysia mit Borneo spare ich mir für später auf.
Obwohl ich schon ein halbes Dutzend Mal in Thailand war, ist der Süden immer noch ein weisser Fleck. Ganz im Südosten ist die politische Situation immer noch instabil und ich werde daher einen grossen Bogen darum machen.

2006 bereiste ich Myanmar - das war damals noch ein richtiges Abenteuer. Keine ATMs, keine Vertretung der Botschaft, Geldwechsel nachts in Yangon bei der Sule Pagode (der Wechselkurs war um den Faktor 8 besser als bei einer Bank!), kein Wifi, kaum verfügbares und ganz laaangsames Internet etc.
Diese Reise ist mir bis heute in bester Erinnerung. Es hatte einfach alles gepasst. In Bagan war ich einer von einem knappen Dutzend Backpacker - und heute sind dort tausende von Touris unterwegs.
Dennoch möchte ich wieder einmal nach Myanmar - mich nimmt es einfach wunder, wie sich das Land jetzt verändert hat.
2006 war aus fotografischer Sicht ein Wendepunkt. Die letzte Reise, die ich analog mit Diafilme dokumentiert habe. Gleichzeitig hatte ich zum ersten Mal eine kleine Canon Digitalkamera dabei.
Ich möchte einige bereiste Orte von 2006 wieder aufsuchen und genau die gleiche Aufnahme nachstellen; quasi ein damals-heute-Bild.
Mittlerweile sind auch einige Landübergänge zwischen Thailand und Myanmar offen - erst jetzt lässt sich diese Reise so planen. Eigentlich hatte ich die Route schon 2006 so im Kopf.

Die Karte mit meiner Reiseplanung gestalte ich jeweils mit der Software MapCreator 3.

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Sri Lanka & Bangladesh - zwei Perlen Asiens

Sri Lanka und Bangladesh waren schlicht der Hammer! Obwohl die beiden Länder nur gerade zwei Flugstunden trennt, könnten sie gegensätzlicher nicht sein.

Nach meiner heftigen Grippe konnte ich mit einigen Tagen Verspätung doch noch abreisen. Ich war aber sehr geschwächt und als ich im Zug zum Flughafen sass, kam nicht so richtige Freude auf... das sollte sich bald ändern!

 

Sri Lanka

Gemüsehändler im Süden Sri Lankas

An Sri Lanka hatte ich ehrlich gesagt keine grossen Erwartungen. Ich sollte mich täuschen.
Auf meiner Reise beschränkte ich mich auf's Hochland und den einen oder anderen Abstecher. Sri Lanka ist zum Bereisen ein absolutes "easy-peace" Land. Vergleichbar mit Thailand für Reiseanfänger.
Freundliche, zurückhaltende Menschen und eine wunderbare Landschaft mit einem angenehmen Klima zeichnen dieses Land aus.
Für meinen ersten Besuch habe ich mehr oder weniger das Touriprogramm gemacht: Nach meiner Grippe genau das Richtige. Sich von Ort zu Ort treiben lassen und die wichtigsten Sehenswürdigkeiten besichtigen.
Unterkünfte haben tendenziell ein höheres Preisniveau als z.B. in Thailand - dafür sind Bus- und Zugreisen spottbillig.
Glück hatte ich in Colombo: Einen Tag nach meiner Ankuft fand das farbenfrohe Esara Pehareha Festival statt.
In einigen Regionen hat sich eine Backpacker-Kultur mit der entsprechenden Infrastruktur entwickelt: Ella ist ein idealer Ort in den Bergen, um die Seele baumeln zu lassen.


In der Diaschau einige Impressionen meiner Reise.

Bangladesh - "The Rocket"

Koloniales Flair auf einem 90-jährigen Raddampfer

Der Raddampfer "Lepcha" auch "The Rocket" genannt, wartet im Hafen von Dhaka auf die Abfahrt.

Weitere Infos unter dem Register "Reiseshows" -> The Rocket (Bangladesh)

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