Antarktis - im Reich der Pinguine

Höhepunkt meines Sabbatical sollte eigentlich eine Reise in die Antarktis und auf die Falkland Inseln sein.
Spekuliert habe ich auf eine Last Minute Reise in die Antarktis - doch dieses Jahr war einfach keine preiswerte Reise zu finden.
South Georgia musste zwingend dabei sein - aber das Angebot dieser Reiserouten konnte man an einer Hand abzählen. Dementsprechend war alles ausgebucht.
Nachdem ich die Hoffnung schon aufgegeben hatte, wurde ich von einem Reisbüro in Ushuaia kontaktiert...

Die ganz grosse Reise: Antarktis mit South Georgia und den Falkland Inseln

Zu meinem 40. Geburtstag leistete ich mir damals eine Reise zur Antarktischen Halbinseln. Diese Reise war einfach nur der Hammer. Jeder Reisetag hatte Dutzende von Höhepunkten.
Ein erneuter Besuch der Antarktis drängte sich auf - zumal ich nächstes Jahr wieder einen runden Geburtstag habe...
Da die Reise nach Südamerika sehr teuer und lange ist, reifte in mir die Idee, nach dem Antarktistrip noch einmal auf die Falkland Inseln zu fliegen.
Auf den Falkland Inseln war ich vor fünf Jahren - und es hatte mir extrem gut gefallen. Die Inseln sind ein Paradies für Tiere (und Fotografen).

Da die Tiere dort nie gejagt wurden, zeigen sie gegenüber dem Menschen keine Scheu. Man kann sich bis auf wenige Meter den Pinguinen, Robben, Seelöwen etc. nähern.

 

Rückblende: Nachdem ich nach stundenlangen Recherchen weder im Internet noch bei Agenturen für eine Last Minute Reise fündig wurde, habe ich die Sache ad acta gelegt.
Es hat nicht sein sollen.

Drei Tage später bekam ich ein Mail einer argentinischen Reiseagentur in Ushuaia, dass kurzfristig ein Platz frei wurde.
Ich habe Freudentänze in meiner Wohnung aufgeführt!

Posting auf meinem Reisevirus Facebook Account

Jetzt musste es schnell gehen: Der ganze Papierkram und das Finanzielle war sehr zeitintensiv.
Nach fünf Tagen bekam ich vom Touroperator die Nachricht, dass das Geld eingetroffen und alle Unterlagen korrekt ausgefüllt sind.

Knackpunkt waren noch die Flüge - preiswert ist anders... aber durch eine geschickte Kombination der Abflugtermine, Zwischenstopps und Airline Allianzen konnte ich mehr als Fr. 1500.- einsparen.

Parallel dazu organisierte ich die Reise auf die Falkland Inseln. Um Geld zu sparen, habe ich keine Agentur zu Hilfe genommen.
Auf die Falkland Inseln kann man nicht einfach so hinfliegen. Man muss sämtliche Unterkünfte und Flüge, z.T. sogar die Mahlzeiten vorab buchen.
Eine kleine logistische Herausforderung...

Jetzt freue ich mich auf eine tolle Reise ins Reich der Pinguine!

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Bericht im Anzeiger Michelsamt über meinen Reisevirus

Meinen Schutzengeln geht die Arbeit nicht aus

Als ich gerade in Kirgistan auf Reisen war, kontaktierte mich Sandro Portmann, Chefredaktor vom Anzeiger Michelsamt ("Michelsämter"): Er würde gerne einen Artikel über mich und meinen Reisevirus machen.

Der Hintergrund dabei ist, dass im Rahmen einer Sommerserie Personen vorgestellt werden, die vor Jahren oder Jahrzehnten im Zentrum des öffentlichen Interesses standen.
Von 1992 bis 2004 war ich in Rickenbach LU als Lehrer und Jugendarbeiter tätig und nahm aktiv am Dorfleben teil.
Via Mail und Whatsapp entstand schliesslich ein toller Bericht über meine damaligen Aktivitäten in Rickenbach LU und meinen Reisevirus.

Titelseite und Artikel sind am Ende der Seite als pdf Download verfügbar.

Download
Bericht über meinen Reisevirus im Anzeiger Michelsamt
Anzeiger_Michelsamt_Fredy_Thuerig.pdf
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Ab nach Zentralasien!

Zentralasien ist schon lange auf meiner Bucket list. Jetzt, während meines Sabbaticals, habe ich endlich die nötige Zeit, um Kasachstan, Kirgistan und Tadschikistan zu bereisen.

Ich werde in Astana, Kasachstan starten und dann Richtung Süden "alles einsammeln". Der Schwerpunkt bildet dabei das Pamir Gebirge. Teilweise werde ich auf alten Routen der Seidenstrasse unterwegs sein. Ziel wird Duschanbe in Tadschikistan sein.
Uzbekistan gibt kulturell alleine so viel her, dass ich dieses Land später einmal mit Turkmenistan zusammen bereisen werde.
Für den ganzen Visa-run reichte einfach die Zeit nicht mehr.

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Mondfinsternis mit Blutmond

Am 27./28 Juli 2018 war am Himmel ein Spektakel der besonderen Art zu beobachten. Mondfinsternis mit Blutmond. Das wollte ich mir natürlich nicht entgehen lassen!

Ausnahmsweise spielte sogar einmal das Wetter mit. Der Mondaufgang fand schon einige Minuten nach Sonnenuntergang statt. Der Himmel war natürlich noch zu hell, um den Blutmond zu sehen. Beim Eindunkeln wurde der rote Mond immer besser sichtbar - ein tolles Erlebnis.
Da ich im Frühling mein 400mm und 600mm Objektiv verkauft habe, war es klar, dass ich eine Reihe der Mondphasen machen würde. Mit der Maximalbrennweite von 300mm war ich weit davon entfernt, den Mond formatfüllend aufnehmen zu können.
Im Photoshop habe ich dann die einzelnen Mondphasen zu diesem Composing zusammengesetzt.

An der Canon EOS 5D Mark IV montiere ich das 200/2.8 und an der Canon 80D das 300mm. Durch den Cropfaktor kam ich somit immerhin auf 480mm. Zusätzlich benutze ich an der 80D einen Astrotracker: Vixen Polarie. Dieses Gerät gleicht die Bewegung der Erde aus.

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Reisevirus neu auf Facebook

Die letzten acht Jahre hatte ich nur einen privaten Facebook Account. Mit dem Start meines Sabbaticals habe ich mich dazu entschlossen, einen öffentlichen Account zu machen und regelmässig von meinen Reiseabenteuern zu berichten.

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